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Urlaub im Altmühltal: Ein Reisetagebuch über die Fränkische Alb

Geschrieben von: admin auf 08. März 2015 Veröffentlicht / 1 Download Klicken







Autor: Helmut Müller
Etikett: urlaub altmuhltal reisetagebuch
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Mein Name ist Helmut Müller, ich bin am 28. August 1937 in Wilhelmshaven geboren und mit vier Geschwistern im Stadtteil Siebethsburg aufgewachsen. Wir haben als Kinder, sowohl in den Kriegsjahren als auch in der Nachkriegszeit, in unserer Großfamilie, mit Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten sowie mit der Nachbarschaft , eine sehr schöne Kindheit genossen. Zu der Zeit gab es keine großen Urlaubsreisen, man fuhr in kleinen Gruppen mit der Kutsche in die nähere Umgebung, das waren immer große Ereignisse für die ganze Familie, besonders aber für uns Kinder. In den späteren Jahren, wir Kinder waren dem Elternhaus entwachsen, fuhren die Eltern mit ihren Freunden als Reisegruppe in den Süden. Der Harz, die Rhön, der Schwarzwald und der Bayerische Wald waren die großen Ziele. Endlich konnte man den Urlaub in diesen unterschiedlichsten Gegenden Deutschlands genießen. Liebe Leserin, lieber Leser, weil ich mich hier und heute gerne an die schöne Zeit der bescheidenen Familienurlaube der Eltern und auch an meine Urlaube mit meiner Frau und den Kindern in Deutschland erinnere, möchte ich mit diesem Buch aufzeigen wie schön und interessant auch ein Urlaub in den unterschiedlichsten Landschaften Deutschlands ist. Die schönen Erinnerungen an Wanderungen, an die Natur, an Abendstunden bei Kerzenlicht in froher Runde, die Ruhe, ein Buch zu lesen, all diese Dinge möchte ich mit meinen Erzählungen in diesem Buch, „Urlaub im Altmühltal,“ wieder in die Gedanken zurück holen. ...Nach meiner Lehrzeit als Maschinenbauer und einer kurzen Beschäftigung als Geselle bei der Maschinenfabrik B. kam bei mir der Gedanke auf, „zur See zu fahren.“ Alle großen Hafenstädte im Norddeutschen Raum habe ich mir in der Folgezeit per Bus und zu Fuß angeschaut, um das Hafenleben einmal direkt zu erleben. Nun wollte ich die große Hafen- und Weltstadt Hamburg kennen lernen. Da mir das Geld für eine Bahnfahrkarte fehlte, bekam ich eine Chance als Beifahrer bei dem Fuhrunternehmer G. mit einem LKW nach Hamburg zu fahren. Geld hatte ich nicht, aber schon ein Seefahrtbuch mit einem Gesundheitspass. Damit konnte ich in Hamburg, im Seemannsheim „Stella-Maris“, ein Zimmer mieten. Im Hamburger Heuerbüro, dem Arbeitsamt für Seefahrer erfuhr ich, dass ich noch ein Praktikum auf einer Werft machen müsste, um nach meiner Seefahrtzeit als Ingenieur Assistent, ein Studium an der Fachhochschule für Seefahrt beginnen zu können. In Hamburg Finkenwerder begann ich das Praktikum auf der großen „Deutschen Werft“ und lernte in allen Bereichen die Schiffe von Innen und Außen kennen. Lernen im Praktikum auf der Werft und Sport, vor allem Handball in der Freizeit, das war ein Jahr lang meine Beschäftigung in Hamburg Finkenwerder. So lernte ich Land und Leute kennen. Guten Kontakt hatte ich während dieser Zeit auch zu der Finkenwerder Speeldeel, bekannt durch Rundfunk und Fernsehen. Im Sportverein Allemania Finkenwerder war ich als Trainer für die Handball Mannschaften des Vereins, auch die Damenmannschaften, verantwortlich. Hier lernte ich meine spätere Frau Ingeborg Sturm kennen. Die Praktikantenzeit in Finkenwerder war für mich, als gerade einmal 18jähriger Jüngling, eine schöne, interessante und lehrreiche Zeit für mein Leben. Nach erfolgreichem Praktikum wurde ich im März 1957 bei der „Hamburg Amerika Linie“ HAPAG als Ingenieur Aspirant eingestellt und fuhr ab 17. Juli 1957 als Ingenieur Aspirant auf verschiedenen Schiffen der HAPAG nach Nord-, Mittel- und Südamerika sowie nach Ostasien und lernte viele, für mich noch unbekannte Länder und Völker, kennen. Zum Beispiel fuhren wir in Südamerika mit dem Motorschiff „MS Solingen“ den Rio Orinoco aufwärts in den dichten Urwald. Wir hatten Maschinenteile für ein Kraftwerk an Bord. Die Besatzung bekam jetzt die Gelegenheit einen Streifzug durch einen echten Urwald, dem Regenwald zu unternehmen. Ohne einheimische Führung ging ich mit zwei Kollegen in den Urwald. Obwohl wir nicht zu weit in den Wald gegangen sind, erreichten wir erst nach gut drei Stunden wieder unser Schiff. Wir mussten durch viel Unterholz kriechen und gingen wieder an Bord. Vor Aufregung klopften unsere Herzen noch Stunden später. An Bord auf dem Motorschiff „MS Freiburg“ fuhr ich nach Nordamerika, Cuba, Venezuela, Peru und Chile. Mit dem Turbinenschiff „TS Ludwigshafen“ ging die, über sechs Monate dauernde Reise, nach Ostasien. Indien, Indonesien, Ceylon, Singapur, Hongkong, Taiwan, Burma, China und Japan waren unsere Ziele. In Colombo, der Hauptstadt von Ceylon, heute Srilanka, spielte unsere Bordmannschaft Fußball gegen eine Bordmannschaft aus Norwegen. Wir gewannen in der tropischen Hitze 3 : 2. Singapur und Hongkong diese Weltstädte mit ihren Hochhäusern waren erdrückend. Mit einem Rikscha-Fahrer erkundeten wir die Innenstädte mit ihrem pulsierenden Leben. Als Ing. Ass. auf den Schiffen der OPDR, der Oldenburg-Portugiesische-Dampfschiffs- Reederei bereiste ich die Häfen in den Ländern am Mittelmeer. Auf diesen Schiffsreisen erfuhr ich viel von Land und Leute und hatte interessante Begegnungen. Wir fuhren die Hafenstadt Ägyptens, Port Said, an und durch den Suezkanal. Die Hitze im Suezkanal und dem Roten Meer mit über 40 Grad war kaum auszuhalten. Nach meiner Seefahrtzeit, dem Studium auf den Schiffsingenieur- und Seefahrtschulen in Bremerhaven und Hamburg und meinen Berufszeiten als Maschinenbauer, Praktikant, Ingenieur Assistent, Seemaschinist und Leitender Ingenieur, Chief ging ich nach 45 Dienstjahren in den verdienten Ruhestand. Durch einen glücklichen Zufall kam ich nach meiner Dienstzeit zu einem Reiseveranstalter der Urlaub und Kuren in den verschiedenen Ländern anbot. Für diesen „KurClub“ war ich zehn Jahre gemeinsam mit meiner Frau als Reiseleiter tätig. Während der kalten Jahreszeiten im Herbst, Winter und im Frühjahr betreuten meine Frau und ich die Kur Club Gäste in Tunesien und Bulgarien. Als Reiseleiter vor Ort organisierten wir die Informationsreisen in das Landesinnere und die Kuren der Gäste im Hotel. Die Fahrten zu den Oasen in der Wüste Sahara und die Besichtigungen der alten Berber Städte Chenini und Matmata, waren in Tunesien immer wieder besondere Erlebnisse für uns und unsere Gäste. In Bulgarien haben wir die Bade- und Kurorte am Schwarzen Meer, Sonnenstrand, Burgas, Varna, St. Konstantin, ehemals Druschbar, Goldstrand und Albena kennen und lieben gelernt. Die sehr guten Kurangebote wurden von fast 100 % unserer Gäste angenommen. Liebe Leserin, lieber Leser, mein bewegtes Leben habe ich im Vorwort aufgelistet, weil ich mich hier und heute gerne an die schöne Zeit der bescheidenen Familien-Urlaube der Eltern und auch an meine Urlaube mit meiner Frau und den Kindern in Deutschland erinnere und möchte mit diesem Buch „Urlaub im Altmühltal,“ aufzeigen wie schön und interessant auch ein Urlaub in den unterschiedlichsten Landschaften Deutschlands ist. Machen Sie nach ihren Vorstellungen auch irgendwo in der Heimat oder im Ausland Urlaub, aber Reisen Sie nie in die Utopie oder zu den Luftschlössern auf Erden mit ihren goldenen Wasserhähnen. Das ist sicher kein Urlaub, es ist eine Schau von der Sie nichts haben, so kommen Sie nie an das Ziel ein zufriedener Mensch zu sein. Glauben Sie mir: „Luftschlösser wiederholen sich tausend Mal und bringen Ihnen keine Freude!“ Die schönen Erinnerungen an Wanderungen, an die Natur, an Abendstunden bei Kerzenlicht in froher Runde, die Ruhe, ein Buch zu lesen, all diese Dinge möchte ich mit meinen Erzählungen in diesem Buch, „Urlaub im Altmühltal,“ wieder in die Gedanken zurück holen. Diese schönen Stunden, Tage und Wochen habe ich in diesem Buch niedergeschrieben. Unter dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück liegt doch so na!“ Man muss sich entscheiden: Reisen als Erlebnisse für die Träume wie Goldene Wasserhähne etc. oder Urlaubsreisen mit Bahn, Bus, Schiff oder PKW. Wie auch immer, aber mit bleibenden Erlebnissen für das ganze Leben! Oder Urlaubsreisen zu den Campingplätzen mit ihren vielen interessanten Leuten. Es kann auch ein erholsamer Urlaub auf einer „eigenen Scholle“ im Kleingarten sein. Ich habe viele Kleingärtner gesprochen die jedes Jahr in ihrem Garten in der Kleingartenkolonie einen schönen Urlaub machen und glücklich sind. Für die nächste Urlaubsplanung wünsche ich Ihnen eine glückliche Hand. Hier und heute schreibe ich über einen Erholungsurlaub in einer wunderschönen Landschaft in Deutschland, dem Altmühltal, mit den unterschiedlichsten Erlebnissen. Viel Freude beim Lesen und in Ihrem Wunschurlaub, Ihr Helmut Müller
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