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Rico, Oskar und die Tieferschatten

Geschrieben von: admin auf 20. August 2015 Veröffentlicht / 4 Download Klicken







Autor: Andreas Steinhöfel
Etikett: rico oskar tieferschatt
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Ein bisschen wie den jungen Forrest Gump hat man sich Rico, die Hauptfigur dieses sensationellen und zu Recht mit dem internationalen Buchpreis Corine ausgezeichneten Kinderbuches, vorzustellen: geistig etwas behindert -- „tiefbegabt“, wie Rico sich selbst nennt, was für eine tolle Wortschöpfung! --, aber ungeheuer liebenswert und mit einem großen Talent zum Beobachten und Erzählen gesegnet (der Roman ist in der Ich-Perspektive des Jungen geschrieben). Ricos Welt ist klein: Da ihm immer wieder Dinge „aus dem Kopf herausfallen“ -- wo links und wo rechts ist zum Beispiel --, besteht sein ganzer Kosmos aus der „Dieffe“, der Dieffenbachstraße in Berlin-Kreuzberg, in der er sowohl wohnt als auch das Förderzentrum besucht; und in der er sich nicht verirren kann, weil sie schnurgerade ist. In dieser Miniaturwelt kennt sich Rico umso besser aus, und so verbringt er schon einmal einen Vormittag damit, detektivisch der Herkunft einer „Fundnudel“ nachzuspüren: Welcher der Nachbarn hat eine matschige Rigatoni auf die Straße geworfen? Das sind die Fragen, denen Rico mit heiligem Ernst nachgeht.

Sehr komisch und sehr realistisch ist das alles geschildert. Und man glaubt Rico, dass er trotz seines Handicaps, der damit verbundenen Ängste und der zahllosen „Schwachkopf“-Beschimpfungen kein unglückliches Kind ist. Das liegt vor allem an seiner ihn allein erziehenden Mutter, einer der stärksten Figuren des Buches. Sie ist oft nicht da, denn sie hat einen aufreibenden Job in einem Nachtclub; trotzdem macht sie lauter „kümmerige“ Sachen für ihn und stattet Rico mit dem Selbstbewusstsein aus, das er braucht. Sie ist sein Nest und sein Netz, das ihn immer auffängt, wenn es in seinem Kopf zu sehr drunter und drüber geht.

Rico ist aus dem Häuschen, als er Oskar kennenlernt und dieser sein erster echter Freund wird. Oscar sieht komisch aus: Er ist winzig und trägt aus Angst vor allem Möglichen stets einen Motorradhelm -- und er weiß ganz viel. Als Oskar plötzlich verschwindet, entfaltet sich zwar auch noch eine veritable Krimihandlung (es geht um einen mysteriösen Kindesentführer, mehr sei nicht verraten), doch den Kern des Buches bildet die wunderbare Freundschaft der beiden Außenseiter. Für die legt Steinhöfel Rico so hinreißende Worte in den Mund, dass es fast wehtut und man sich auch als Erwachsener an mancher Stelle fragt, ob es nur Lachtränen sind, die man sich da gerade verstohlen von der Wange wischt. -- Christoph Nettersheim, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

"Andreas Steinhöfel gehört zu den besten Kinder- und Jugendbuchautoren Deutschlands." (Die Zeit) "Andreas Steinhöfels Geschichte ist nicht allein komisch und abenteuerlich, sondern vor allem tiefgründig." (Eselsohr) "ein neuer großer Wurf" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Steinhöfel hat mit Rico geradezu die zeitgenössische Gegenfigur von Kästners Berlin-Krimi >Emil und die Detektive< erfunden." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Dieser Kidnapperkrimi mit Berliner Kiezkolorit ist ein Geniestreich." (Financial Times Deutschland) "Ein Hoch auf die Andersartigkeit." (Aachener Zeitung) "Gelesen oder gehört - ein köstlich unverkrampftes Lehrstück in Sachen Integration." (Frankfurter Rundschau) "Für das Buch wird der Autor von Menschen zwischen acht und 80 verehrt [...]." (Berliner Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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