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Existenzweisen: Eine Anthropologie der Modernen

Geschrieben von: admin auf 25. Juli 2014 Veröffentlicht / 315 Download Klicken







Autor: Bruno Latour und Gustav Roßler
Etikett: existenzweis anthropologi modern
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Vor zwanzig Jahren hatte der französische Soziologe und Philosoph Bruno Latour konstatiert: »Wir sind nie modern gewesen«, und sich an einer »symmetrischen Anthropologie« jenseits der Trennung von Natur und Kultur versucht. Nun legt er sein zweites Hauptwerk vor, das dieses faszinierende Projekt mit einer »Anthropologie der Modernen« fortschreibt und den verschiedenen Existenzweisen von Wissenschaft, Technologie, Recht, Religion, Wirtschaft und Politik in der modernen Welt nachspürt. Ein großes Panorama der Modi moderner Existenz. Latour setzt für dieses Projekt bei der globalen Verflechtung aller Lebensbereiche an, die heute nicht zuletzt am Problem des Klimawandels sichtbar wird. Zugleich zeigt sich aber an diesem Problem auch, dass es verschiedene Handlungssphären gibt, die jeweils eigene Existenzweisen besitzen: Politiker, die sich mit dem Klimaproblem befassen, sind eben keine Wissenschaftler, die Klimaforschung betreiben, und Unternehmer orientieren sich zunächst an den Maßgaben der Wirtschaftlichkeit; wissenschaftliche Ergebnisse werden daher nicht einfach in politische und ökonomische Handlungen übersetzt. Dennoch sind für Latour diese verschiedenen Existenzmodi nicht unabhängig voneinander, sondern durchdringen einander und kreieren gemeinsam Probleme, die es in der Folge auch gemeinsam zu lösen gilt. Es bedarf daher einer neuen Form der »Diplomatie«, die zwischen den einzelnen Existenzweisen vermittelt. Nicht weniger als die Zukunft unseres Planeten steht auf dem Spiel und nicht weniger als eine solche diplomatische Vermittlung versucht dieses grundlegende und wegweisende Buch zu leisten. Auf dass wir endlich modern werden!

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bruno Latour, geboren 1947 in Beaune, Burgund, Sohn einer Winzerfamilie. Studium der Philosophie und Anthropologie, von 1982 bis 2006 Professor am Centre de l'Innovation an der Ecole nationale supérieure de mine in Paris. Gastprofessor an der University of California San Diego, der London School of Economics und am historischen Seminar der Harvard University. Seit Juni 2007 ist Bruno Latour Professor am Sciences Politiques Paris und dem Centre de Sociologie des Organisations (CSO).

Bücher Bruno Latours:
Chroniques d'un amateur de science. Paris, Presses de l'Ecole des Mines de Paris, 2006.
Les atmosphères de la politique - dialogue sur la démocratie. Les Empêcheurs, Paris 2006 (avec Philippe Descola, François Jullien, Gilles Kepel, Derrick de Kerckhove, Giovalli Levi, Sebastiano, Maffettone, Angelo Scola, Peter Sloterdijk, Isabelle Stengers, Adam Zagajewski).
Making Things Public - Atmospheres of Democracy. MIT Press and ZKM Karlsruhe, Germany, 2005. Edited by Bruno Latour and Peter Weibel.
Reassembling the Social - An Introduction to Actor-Network-Theory. Oxford University Press, 2005.
La Fabrique du droit. Une ethnographie du Conseil d'Etat, Paris, La Découverte, 2002.
Jubiler ou les tourments de la parole religieuse, Les Empêcheurs-Le Seuil, Paris, 2002.
Politiques de la nature. Comment faire entrer les sciences en démocratie. Paris, La Découverte, 1999.
Paris ville invisible, Les Empêcheurs de penser en rond & La Découverte 1998, (avec Emilie Hermant).
Pandora's Hope. Essays on the Reality of Science Studies, Harvard University Press, Cambridge, Mass., 1999.
La clef de Berlin et autres leçons d'un amateur de sciences, La Découverte, Paris, 1993.
Aramis ou l'amour des techniques, La Découverte, Paris, 1992.
Nous n'avons jamais été modernes - essai d'anthropologie symétrique, La Découverte, Paris, 1991.
Science in Action, How to Follow Scientists and Engineers through Society, Harvard University Press, Cambridge Mass., 1987.
Les Microbes: guerre et paix, suivi de Irréductions, A.-M. Métaillé, Paris, 1984.
Laboratory Life: the Social Construction of Scientific Facts, Sage, Los Angeles, Londres, 1979, (avec Steve Woolgar).

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