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Zwischen Zeichnung und Druck: Edgar Degas und die Wiederentdeckung der Monotypie im 19. Jahrhundert

Geschrieben von: admin auf 13. August 2014 Veröffentlicht / 1024 Download Klicken







Autor: Jonas Beyer
Etikett: zeichnung druck edgar
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Die um 1650 erstmals angewandte Technik der Monotypie erlebte im 19. Jahrhundert einen ungeahnten Siegeszug. Insbesondere die Impressionisten schöpften die Potenziale dieses zwischen Zeichnung und Druck oszillierenden Mediums virtuos aus. Bei der Monotypie wird die Druckplatte direkt mit dem Pinsel bemalt. Nach dem Abdruck sind nur ein bis zwei blassere Abzüge möglich. Das Verfahren fordert Künstler zur raschen Umsetzung ihrer Bilder auf und übersetzt die künstlerische Handschrift nahezu bruchlos ins gedruckte Bild. Wenn die Monotypie aber letztlich nur Unikate herstellt, wieso schaltet man zwischen Malakt und Resultat überhaupt einen mechanischen Vorgang? Welche Rolle spielt ferner der Druck als sinnstiftendes Moment, wenn der monotypische Grund später durch andere Medien wie Pastell überlagert wird? Ausgehend von dieser Hybridität untersucht Jonas Beyer den Erfolg der Technik im 19. Jahrhundert.
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